Es beginnt mit einem einzigen Klick. „Neue Welt erstellen“ – und plötzlich existiert etwas, wo vorher nichts war.Der erste Moment ist immer derselbe: Man öffnet die Augen und steht irgendwo in der Welt. Vielleicht in einem grünen Wald, auf einer weiten Ebene oder direkt am Meer. Die Sonne steht hoch am Himmel und gibt einem genau das, was man am dringendsten braucht – Zeit.Doch die Zeit läuft. Jeder Minecraft-Spieler weiß: Wenn die Sonne untergeht, kommen die Monster. Also bewegt man sich, schaut sich um und fängt an. Die erste Aktion ist immer dieselbe – man schlägt einen Baum. Mit bloßen Händen, langsam und unbeholfen. Aber aus diesem einen Holzblock entsteht alles: eine Werkbank, ein Holzspitzhacke, eine Schaufel.Dann beginnt das Graben. Man sucht einen Hügel oder gräbt einfach in den Boden – egal, Hauptsache Schutz. Die erste Nacht verbringt man meistens in einem winzigen, dunklen Loch, kaum größer als ein Schrank, und wartet. Draußen stöhnen Zombies, Skelette schießen ins Leere und Creeper schleichen lautlos durch die Dunkelheit.Aber man überlebt.Und am nächsten Morgen, wenn die Sonne wieder aufgeht, ist die Welt plötzlich voller Möglichkeiten. Aus dem kleinen Erdloch wird ein Haus, aus dem Haus ein Dorf, aus dem Dorf ein Königreich.Alles beginnt mit einem einzigen Baum.